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| November 23, 2012 03:17 AM EST | Reads: |
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SES (Paris:SESG) (LuxX:SESG) hat eine Vereinbarung mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterzeichnet, um Innovationen bei der Breitbandkommunikation über Satellit zu fördern. Als Teil der Vereinbarung wird SES Broadband Services, eine hundertprozentige Tochter von SES, eine Reihe von Breitbanddiensten zu besonderen Konditionen für Unternehmen anbieten, die an den ARTES Applications Projekten unter Leitung der ESA teilnehmen.
Die von der ESA geleitete ARTES-Initiative (Advanced Research in Telecommunications Systems) zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu verbessern, indem die Satellitennutzung in Bereichen wie Rundfunk, Multimedia- und mobiler Kommunikation, Datenübertragung, Such- und Rettungsdienste sowie Luftverkehr gefördert wird.
Mit dieser Initiative regt SES Broadband Services Unternehmen an, neue Satelliten-Breitbandanwendungen und -dienstleistungen zu entwickeln. Firmen, die am ARTES Applications-Programm teilnehmen (ARTES 3-4 und ARTES 20), können von Vorzugspreisen für Dienste von SES Broadband Services profitieren. Dies erstreckt sich auf die Dienste über die Ausleuchtzonen des ASTRA-3B Satelliten auf der Orbitalposition 23,5 Grad Ost über ganz Europa und dem Nahen Osten sowie die -Ausleuchtzone des ASTRA-4A auf der Orbitalposition 5 Grad Ost für Afrika südlich der Sahara.
„Wir fördern kontinuierlich Produktinnovationen, um die führende Position auf dem Markt zu erlangen und zu erhalten. Wir sind erfreut, unsere Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA ausweiten zu können, um Innovationen in der europäischen Satellitenindustrie voranzutreiben“, sagte Patrick Biewer, Managing Director bei SES Broadband Services. „Wir sehen diese Initiative als einen Katalysator für neue Ideen, die die Entwicklung und die Markteinführung neuer Satellitenbreitbandanwendungen in Europa, Afrika südlich der Sahara und dem Nahen Osten erleichtern.“
„ESA ist sehr froh über die gemeinsame Initiative mit SES Broadband Services zur Unterstützung der ARTES Applications Projekte. Die Sonderkonditionen, die von einem Betreiber wie SES angeboten werden, sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsphasen neuer weltraumbasierter Anwendungen und Dienstleistungen. Es wird die Entwicklung neuer Ideen anregen und helfen, Beziehungen direkt zu Beginn eines Projektes aufzubauen sowie operative Dienste am Ende eines Projektes zu starten“, sagte Amnon Ginati, Leiter der Abteilung Integrated and Telecom-related Applications bei der ESA.
Die Vereinbarung gilt bis zum 15. September 2014. Interessenten können sich bis zum 31. Dezember 2013 über esa.applications@ses.com bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://iap.esa.int/opportunities/satcom-apps/operator-opportunity-ses
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Über SES
SES ist ein weltweit führender Satelliten-Betreiber mit einer Flotte von 52 Satelliten. Die Gesellschaft bietet Dienstleistungen für Rundfunkanstalten, Inhalte- und Internet-Anbieter, mobile und stationäre Netzwerk-Anbieter, Geschäfts- und Regierungsorganisationen weltweit.
SES steht für langjährige Geschäftsverbindungen, hochqualitativen Service und herausragende Rundfunk- und Telekommunikations-Anwendungen. Multinationale regionale Teams stehen rund um den Globus bereit, um eng mit den Kunden zusammenzuarbeiten und den Anforderungen nach Satelliten-Bandbreite und Dienstleistungen gerecht zu werden.
SES (Paris:SESG) (LuxX:SESG) hält außerdem Anteile an Ciel in Kanada, QuetzSat in Mexiko sowie eine strategische Partnerschaft mit dem Start-up O3b Networks für Satelliteninfrastruktur. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ses.com
Über die ESA
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.
Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und der Welt zugutekommen.
Die ESA hat derzeit 19 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Davon sind 17 auch Mitgliedstaaten der EU. Die ESA unterhält im Rahmen von Kooperationsabkommen Beziehungen zu neun EU-Mitgliedstaaten und verhandelt zurzeit ein Abkommen mit dem verbleibenden EU-Mitgliedstaat Bulgarien. Polen ist im Prozess, das 20. Vollmitglied der ESA zu werden. Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.
Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.
Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. Heute startet sie Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Erkundung des Weltraums.
Published November 23, 2012 Reads 544
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